Kompetenzenverbund – GeBEG – B.Le.i.B – momo

Konzept – Reflektion #1

ÄNDERUNG vom 09.11.20: hier gehts weiter, Ergänzungen erarbeitet von Ivonne, Sophie, Leonie, Christopher, Benjamin, Christian

PROBE! Es handelt sich bei dem folgenden Inhalt um einen Machbarkeits-Test der sich im technischen sowie inhaltlichen Aufbau befindet. Der Text ist das Arbeitsdokument und Selbsverständnis von uns, der GeBEG. Wir wollen diesen Text uns und Interessierten zugänglich und erlebbar machen sowie Hintegründe und Wirksamkeiten im Zusammenhang der folgenden Überlegungen aufzeigen.

Es kann gut sein das eine AudioDatei nicht gut klingt oder ein interaktives Element nicht wie erwartet funktioniert.
Sie sind auf einen Fehler gestossen? oder haben eine Idee zur Verbesserung. Schreiben Sie mir unter stephan.deglow (at) momo-gmbh.de. Ich freue mich über Ihr Feedback.

1. Entstehung und Idee der Gesellschaft für Bildung, Erziehung und Gesundheit Regionen Rostock mbH (GeBEG)

Die Gesellschaft wurde im Juni 2012 in Rostock gegründet.

Langjährig in den Hilfen zur Erziehung beschäftigte Fachleute gehen mit dieser Gründung und ihrer Mitarbeit einen gemeinsamen Schritt in eine eigenständige und verantwortende Organisation ambulanter Hilfen zur Erziehung.

Wie aus dem Namen der Gesellschaft ersichtlich, will die Gesellschaft die Zusammenhänge zwischen Bildung, Erziehung und Gesundheit anerkennen und deren Wechselwirkungen einplanen. Nach unseren Erfahrungen aus den bisherigen Arbeitskontexten findet eine Nachhaltigkeit ambulanter Hilfen zur Erziehung dadurch statt, dass schon vorhandene Wirkungen aus Bildung und Gesundheit diesen Bereichen zugeordnet bleiben. Ambulante Hilfen zur Erziehung sind aus Sicht der GeBEG Einladungen in wieder oder weiter verantwortende Lebensplanung und genauso in verantwortendes professionelles Handeln.

In unserer Gesellschaft arbeiten vielseitig in der Sozialarbeit erfahrene Frauen und Männer, die die in dieser Konzeption beschriebenen Ideen, Gedanken und Haltungen entwickelt haben und in ihrem bisherigen professionellen Alltag vertreten. Dabei ist die Gesellschaft wie ein „Ballance-Instrument“ zu verstehen. Ein immer wieder neu zu schaffendes Gleichgewicht zwischen den Akteuren der GeBEG soll Ausgangspunkt sein für professionelle Angebote im Bereich ambulante Hilfen zur Erziehung.

1.1. Haltungen und Leitbildgedanken

Wir betrachten den Einstieg in eine Hilfe als sehr sensiblen Moment. Seine Gestaltung ist maßgeblich für die Wirkungen, die erzielt und wahrgenommen werden können.

Ivonne Bronkal zu Hilfanfängen

Wirkungen für Kinder und Jugendliche bedürfen einer Verabredung mit den Eltern. Deren Entwicklung muss von den Eltern erlaubt sein.

Ambulante Jugendhilfe, zudem, wenn sie sich als flexibel darstellt, tut gut daran,  eine eigene Positionierung für ihr Agieren zu haben. Neben der Fähigkeit auf Veränderungen zu reagieren, ist es genauso wichtig, einen Ausgangspunkt zu etablieren, der dann auch Rückkehrort für Akteure und Proezesse sein kann.

Im Interesse der Adressaten von Hilfe zur Erziehung müssen zwischen den professionellen Akteuren in Bildung, Erziehung und Gesundheit Wirkungen und Nebenwirkungen kommuniziert werden. Ausgangspunkt dafür dürfen nicht Krisen der Hilfeempfänger bleiben. Hilfe zur Erziehung lädt in die jeweiligen Verantwortlichkeiten ein und stellt ergänzend Kompetenzen zur Verfügung.

Für Wirkungen im Sinne von Lebensqualität und deren Wahrnehmung sind dauerhaft hohe Intensitäten aus unserer Sicht hinderlich.

Die Art und Weise, wie Familien in sich kooperieren, beschreiben eine konkret zu empfindende Lebensqualität. Gleichzeitig ist diese Erwachsenenkultur  maßgebliche  Aufwachsbedingung für Kinder und Jugendliche. Deren Verhalten wird wichtiger Parameter für das weitere Handeln der Erwachsenen. In Hilfen zur Erziehung kommen dann zu den schon empfindlichen Erwachsenen der Familie noch fremde Erwachsene hinzu. In unserer Arbeit danken wir Kindern für ihre Mühen, uns Erwachsenen zu zeigen, dass etwas unter uns abzustimmen sein könnte.

Die Qualität der Zusammenarbeit und deren Zielstellung wird zunehmend Thema unserer Arbeit.

Kooperationen werden ein eigen zu beschreibender Leistungsbereich. Dem werden wir selbst und würden wir mit unseren Auftraggebern und Partnern gern Rechnung tragen.